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Wie verhindert man schädliche Dateiuploads?

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Die Antwort.

Schädliche Uploads werden durch Dateityp- und Größenprüfung, sichere Dateinamen, Zugriffskontrolle und möglichst eine serverseitige Inhaltsprüfung erschwert. Bei Formularen und Benutzeruploads ist außerdem zu prüfen, wer Dateien später abrufen kann.

Soweit es zum vereinbarten Umfang gehört, prüfen wir bei Uploads Ihrer Website Dateityp, Größe, Namen, Zugriffsrechte und – soweit verfügbar – den Inhalt serverseitig.

Dateiendung und Browserangabe allein reichen nicht

MIME-Angaben können manipuliert und Dateien mehrdeutig aufgebaut sein. Mehrstufige Prüfung reduziert das Risiko, ersetzt aber keine sichere Auslieferung.

  • Erlaubnisliste statt bloßer Verbotsliste verwenden.
  • Dateityp und Inhalt serverseitig plausibilisieren.
  • Zufällige Dateinamen und getrennten Speicherort nutzen.
  • Uploads nicht ausführbar ausliefern und bei hohem Risiko scannen.

Bilder sicher neu verarbeiten statt nur umbenennen

Bei Bild-Uploads kann serverseitiges Dekodieren und Neuerzeugen eingebettete oder mehrdeutige Inhalte entfernen. Dokumente und Archive benötigen andere Prüfverfahren. Dateien mit aktivem Inhalt werden, wenn möglich, außerhalb des Webroots gespeichert und mit sicher gesetztem Content-Type ausgeliefert. Ablehnungen werden verständlich protokolliert, ohne die hochgeladene Schadprobe öffentlich erreichbar zu machen.

Quarantäne verhindert öffentliche Zwischenablage

Verdächtige Uploads werden nicht zur Analyse im normalen Medienpfad belassen. Ein nicht öffentlich erreichbarer Quarantänebereich ermöglicht Prüfung und kontrollierte Löschung, ohne Besucher oder Scanner der Datei auszusetzen.

Dateien nach Typ, Inhalt und Auslieferung prüfen

Browserangabe und Endung sind manipulierbar. Eine Erlaubnisliste, serverseitige MIME-/Inhaltsprüfung, sichere Dateinamen und Größenlimits bilden mehrere Hürden. Bilder können dekodiert und neu erzeugt werden; Dokumente und Archive benötigen andere Verfahren.

Verdächtige Dateien gelangen in einen nicht öffentlichen Quarantänebereich statt in die Mediathek. Aktive Inhalte werden nach Möglichkeit außerhalb des Webroots gespeichert und mit sicherem Content-Type ausgeliefert. Ablehnung und Grund werden protokolliert, ohne die Probe öffentlich erreichbar zu machen. Berechtigte Uploadwege werden nach jeder Härtung getestet.

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