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Welche Informationen gehören in einen Wiederanlaufplan?
Die Antwort.
Ein Wiederanlaufplan enthält Ansprechpartner, Hosting- und Domainzugänge, Backup-Speicherorte, Wiederherstellungsreihenfolge, Abhängigkeiten, DNS- und SSL-Informationen, externe Dienste, Testkriterien und Kommunikationswege. Für Shops gehören auch Bestellabgleich und Zahlungsanbieter dazu.
Sofern ausdrücklich vereinbart, erfassen wir im Wiederanlaufplan Ihrer Website Zugänge, Abhängigkeiten, Reihenfolge, Prüfkriterien und Kommunikationswege.
Der Wiederanlaufplan ist die Arbeitsanweisung für den Ernstfall
Er sollte so konkret sein, dass eine autorisierte Vertretung die Lage erfassen und die richtigen Stellen koordinieren kann. Geheimnisse selbst gehören dennoch in einen getrennten sicheren Speicher.
- Auslösekriterien, Freigabe und Ansprechpartner.
- Inventar von Website, Hosting, Domain und externen Abhängigkeiten.
- Verfügbare Backups mit Speicherort und Zugriffspfad.
- Schrittfolge, Prüfpunkte, Kommunikationsvorlagen und Rückfalloption.
Ein Plan ist erst belastbar, wenn Zuständige ihn mit den verfügbaren Zugängen und Sicherungen praktisch erprobt haben.
Ein Plan muss auch ohne seine Autorin funktionieren
Ein guter Wiederanlaufplan verwendet konkrete Systemnamen, aktuelle Kontakte und überprüfbare Schritte statt persönlicher Erinnerung. Er liegt erreichbar, wenn WordPress und Hosting ausfallen, nennt aber keine Klartextpasswörter. Bei einer Übung markiert die ausführende Person unklare Schritte, fehlende Rechte und veraltete Screenshots. Diese Beobachtungen sind wertvoller als ein Plan, der nur formal vollständig wirkt.
Plan, Runbook und Kontaktliste sinnvoll trennen
Der Wiederanlaufplan beschreibt Ziele, Systeme, Prioritäten und Entscheidungswege. Ein technisches Runbook enthält die ausführbaren Schritte. Kontakte und Zugangsreferenzen ändern sich häufiger und werden separat gepflegt. Klartextpasswörter gehören in keines dieser Dokumente.
Ausführung durch eine Vertretung als Qualitätsmaßstab
Eine vertretende Person sollte den Ablauf ohne Wissen der Autorin ausführen können. Übungen markieren unklare Begriffe, fehlende Rechte und veraltete Screenshots. Die öffentliche Umschaltung erfolgt erst nach definierten technischen und fachlichen Prüfungen. Kommunikation nutzt einen Kanal außerhalb der betroffenen Website und benennt auch externe Zuständigkeiten.
Verwandte Fragen.
Was passiert, wenn keine aktuelle Sicherung vorhanden ist?
Ohne aktuelle Sicherung muss geprüft werden, welcher ältere Stand nutzbar ist und welche Daten aus Logs, externen Systemen, E-Mails oder Exporten rekonstruiert werden können.
Wie oft sollte ein Disaster-Recovery-Plan aktualisiert werden?
Ein Disaster-Recovery-Plan sollte regelmäßig sowie nach wesentlichen technischen, organisatorischen oder personellen Änderungen geprüft und aktualisiert werden.
Wie erstellt man einen vollständigen Disaster-Recovery-Plan?
Ein Disaster-Recovery-Plan definiert Systeme, Verantwortliche, verfügbare Sicherungen, Wiederanlaufreihenfolge, Zugänge, Kommunikationswege und zulässigen Datenverlust.
Wie sichert man SMTP- und API-Konfigurationen?
SMTP- und API-Konfigurationen werden ohne Klartextgeheimnisse dokumentiert; Schlüssel und Passwörter liegen getrennt in einem sicheren Geheimnis- oder Passwortspeicher.
Ihre Website-Betreuung klären.
Beschreiben Sie uns Ihre Website und Ihr Anliegen. Im Gespräch legen wir fest, welche Betreuung Sie benötigen.